Tumor in der Gebärmutter bei Maggie

 

Maggies Tumor OP

 

 Maggie ist eine 1,5 Jahre alte Hamsterdame. Ich habe sie von einer Pflegestelle übernommen und sie ist echt ein super süßer, lieber Hamster.

 

Eines Abends hatte ich sie wie gewohnt im Auslauf und habe mit ihr gespielt. Als ich sie wieder in ihren Käfig setzen wollte und sie hoch hob, tropfte Blut von ihrem Hintern. Ich habe einen riesen Schreck bekommen und mir große Sorgen gemacht. Ihr ging es aber zum Glück körperlich gut. Sie fraß und trank normal. Am nächsten Tag bin ich sofort mit ihr zu meinem Tierarzt gegangen. Den ich übrigens sehr empfehlen kann, da er ein Spezialist für Kleintiere ist:

 

Tierarzt Dr. Thomas Göbel, Mecklenburgische Str. 27, 14197 Berlin

http://www.tierarzt-goebel.de/

 

Maggie und ich wurden aufgerufen und ich berichtete dem Tierarzt das Geschehen. Zusätzlich erwähnte ich noch, dass Maggie in der letzten Zeit an Gewicht zugelegt hat, von 149 g auf 169 g. Der Tierarzt tastete sie ab und fühlte leider etwas. Die Behandlung ging dann sofort mit einem Ultraschall weiter. Der Tierarzt erklärte mir alles genau am Bildschirm. Er entdeckte einen 3 cm großen Tumor in der Gebärmutter.  Die weitere Behandlung konnte in zwei Richtungen verlaufen. Entweder durch Medikamentengabe das Wachstum vom Tumor verringern und abwarten. Somit könnte sie noch drei Monate leben, oder aber auch nur noch zwei Wochen. Die andere Möglichkeit wäre eine OP, in der der Tumor samt der Gebärmutter entfernt wird. Diese kostet ca. 150 Euro. Die Chancen und Genesungsaussichten standen für Maggie gut, da sie ansonsten sehr fit ist. Der Tierarzt gab mir zunächst Metacam mit. Ein Medikament welches entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt. Maggie bekam einen Tropfen am Tag. Der Tierarzt war sehr mitfühlend und meinte er würde die Behandlung so weiter führen, wie ich das möchte.

 

Nach intensiven Gesprächen mit Familie und Freunden war mir am nächsten Tag schon klar. Ich lasse Maggie operieren.

 

Ich war nach der Arbeit dann nochmal beim Tierarzt, habe einen Termin vereinbart und mir alles erklären lassen. Einen Tag später wurde Maggie schon operiert.

 

Am OP Tag habe ich sie um 8 Uhr vorbei gebracht. Die OP sollte zwischen 12 und 16 Uhr stattfinden. Während der Nachmittagssprechstunde konnte ich sie wieder abholen. Der Arzt meinte, die OP ist gut gelaufen. Der Tumor war ziemlich groß und es war gerade noch rechtzeitig, da der Tumor kurz vorm Platzen war. Maggie war wach und sah ganz gut aus. Der Schnitt am Bauch war ca. 5 cm lang und wurde nach innen vernäht mit selbstauflösenden Fäden. Von Matacam sollte ich nun 2 Tropfen pro Tag geben.

 

Zu Hause hat sich Maggie gleich in ihr Nest verzogen und die gesamte Nacht und den kompletten Tag geschlafen. Den Käfig habe ich vorsorglich mit Zewa ausgelegt und einige Einrichtungsgegenstände raus genommen. Ich habe ihr Babybrei und Magerquark mit gemahlenen Haselnüssen gegeben um sie aufzupäppeln. Am nächsten Tag hat sie aber schon wieder ganz normal gefuttert. Ihr Trockenfutter und Gemüse wurden verputzt. Sie wog nach der OP auch wieder 20 g weniger. Die hormonelle Veränderung hatte nur zur Folge, dass sie nun nicht mehr im Auslauf markiert, wenn meine zweite Hamsterdame Murmel vor ihr im Auslauf war und ihr Urin riecht nicht mehr so extrem.

 

Drei, vier Tage später habe ich sie dann wieder in den Auslauf gelassen. Ich habe meine Entscheidung nicht bereut. Es geht ihr blendend und sie hat sich nicht verändert. Nun kann sie ihr Leben ohne weitere Schmerzen genießen und gehen wenn ihre Zeit gekommen ist.